Fakten zum Widerruf von PrismaLife-Verträgen

Gerichte verschie­dener Instanzen haben in den vergan­genen Jahren eine mögliche Rückab­wicklung von Renten­ver­si­che­rungen verhandelt. Hinter­grund der Gerichts­ver­fahren war die Frage, ob ein zusätzlich zum Versi­che­rungs­vertrag geschlos­sener Vergü­tungs­vertrag mit dem Vermittler rechtens ist bzw. bei einer Kündigung der Versi­cherung weiter Bestand hat.

2014 hat der Bundes­ge­richtshof entschieden (Az. III ZR 124/13), dass die Trennung von Beratung und Versi­che­rungs­produkt grund­sätzlich rechtens ist. Er bestä­tigte damit auch das von Verbrau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­tionen bevor­zugte Modell der Honorar­be­ratung. Kunden der PrismaLife, die Honorar­ver­träge statt der klassi­schen Provi­si­ons­ver­träge wählen, schließen diese Verträge nicht mit der PrismaLife, sondern mit Vertriebs­partnern des Versi­cherers.

Der BGH hat darüber hinaus entschieden, dass Versi­cherte bei fehler­hafter Wider­rufs­be­lehrung sowohl den Versi­che­rungs­vertrag als auch den Honorar­vertrag rückab­wi­ckeln können. Wir bei der PrismaLife wollen unseren Kunden trans­pa­rente Produkte mit trans­pa­renten Kosten bieten, dazu gehört auch eine verständ­liche und richtige Sprache in unseren Verträgen. Die beanstandete Wider­rufs­be­lehrung haben wir daher bereits im Sommer 2010 in allen unseren Verträgen korri­giert.

Holger Beitz, CEO PrismaLife AG:

Unsere Produkte sind für verschiedene Beratungs- und Vergü­tungs­formen geeignet. Vom Honorar­be­rater bis zum klassi­schen Vermittler sind flexible Tarife verfügbar. Der Verbraucher entscheidet selbst, welches Beratungs- und Vergü­tungs­modell er bevorzugt. Zudem sind die tatsäch­lichen Beratungs­kosten klar erkennbar, weil Vermittler, die gegen Honorar arbeiten, dafür einen von unseren Produkten unabhän­gigen Vertrag mit ihrem Kunden abschließen.“

Der Bundes­ge­richtshof (BGH) hat durch Entschei­dungen 2013 und 2014 (Az. III ZR 557/13 und III ZR 124/13) das Modell getrennter Verträge für Versi­cherung und Beratung höchst­rich­terlich bestätigt. Diese Trennung ist im Übrigen auch das Ziel der Verbrau­cher­zen­trale.
Den PrismaLife-Kunden stehen alle gesetz­lichen und vertrags­mä­ßigen Kündi­gungs­rechte zu, wie in jedem anderen Versi­che­rungs­vertrag auch. Der Vertriebs­partner AFA hat zudem umfang­reiche eigene, vor allem soziale Bedin­gungen festgelegt, unter denen auch die Vermitt­lungs­ver­gütung entfällt. Sie verzichtet freiwillig auf ihre Vergütung, wenn die Kündigung aus sozialen Gründen erfolgt, zum Beispiel bei schwerer Krankheit oder Arbeits­lo­sigkeit.

Die Kündigung einer PrismaLife-Lebensversicherung ist jederzeit zu den gesetz­lichen und im Vertrag festge­legten Kündi­gungs­rechten möglich. Im Falle einer Kündigung erhält der ehemalige Versi­che­rungs­nehmer den festge­legten Rückkaufswert der Police. Ein Widerruf dagegen wickelt den Vertrag rückwirkend ab, die gemeinsame Willens­er­klärung durch den Vertrag ist nicht mehr bindend. Voraus­setzung hierfür ist beispiels­weise eine falsche Wider­rufs­be­lehrung durch den Versi­cherer im Vertrag. Der ehemalige Versi­cherte erhält dann die bisher bezahlten Versi­che­rungs­be­träge zurück.

Die PrismaLife ist Pionier beim Angebot von Netto­ta­rifen, also Tarifen ohne einge­rechnete Abschluss­kosten, und hat diese seit vielen Jahren im Angebot.

Bei Netto­ta­rifen zahlt die PrismaLife keine Abschluss­ver­gütung an die Vermittler, vielmehr wird die Vergütung der Beratungs- und Abschluss­leis­tungen direkt zwischen Kunde und Vermittler geregelt. Dieses Modell wird von Politik und Verbrau­cher­schutz immer wieder gefordert, ist aber auch bei vielen Fachleuten noch nicht umfassend bekannt. So verringert beispiels­weise das besondere Angebot der PrismaLife zu kosten­freien Zuzah­lungen und Dynami­k­erhö­hungen die Abschluss­kosten von Netto­ta­rifen über die Laufzeit deutlich.

Die PrismaLife bietet die meisten Versi­che­rungs­tarife zusätzlich in einer Brutto­version an. Entscheiden sich Kunde und Vermittler für dieses klassische Modell einer Provision als Vergütung, kann der Vermittler dies in der Beratungs­software einstellen. Die PrismaLife zahlt im Markt­ver­gleich eher niedrige Abschluss­pro­vi­sionen und kompen­siert diese durch eine etwas höhere, über die gesamte Vertrags­laufzeit ratierlich gezahlte Betreu­ungs­pro­vision, sodass der Berater auch weiterhin Interesse an einer guten Kunden­be­treuung hat.

Die PrismaLife ist spezia­li­siert auf Fonds­ge­bundene Versi­che­rungen. Jeder Kunde kann aus einem großen Angebot von über 100 Invest­ment­fonds erster Adressen und verschie­denen Anlage­stra­tegien der PrismaLife wählen, in denen seine Prämien angelegt werden. Zur Absicherung gegen Markt­schwan­kungen können verschiedene Siche­rungs­kon­zepte kostenfrei hinzu­ge­wählt werden, etwa bei Anlage größerer Einmal­be­träge, bei Umschich­tungen und zum Ablauf des Vertrages. Die Höhe der Prämien ist sehr flexibel. Dynamische und indivi­duelle Erhöhungen sind genauso wie Teilent­nahmen und Zuzah­lungen während der Laufzeit möglich.

Die AFA AG ist einer von vielen Vertriebs­partnern der PrismaLife. Umgekehrt ist die AFA AG nicht an die PrismaLife als einzigen Anbieter gebunden. Die Berater bieten ihren Kunden Produkte der PrismaLife, aber auch zahlreicher anderer renom­mierter Anbieter an. Üblicher­weise nutzt die AFA AG Netto­tarife der PrismaLife. Sie erhält also keine Provi­sionen der PrismaLife, sondern schließt eigene Vergü­tungs­ver­träge, unabhängig vom Versi­che­rungs­vertrag, mit ihren Kunden.

Leider versuchen immer wieder ansonsten unbekannte „Verbrau­cher­vereine“ – meist in Kombi­nation mit Prozess­fi­nan­zierern und Anwälten – mit reiße­ri­schen Überschriften und vermeint­lichen Kunden­bei­spielen Mandanten für Prozesse um die Rückab­wicklung ihrer Lebens­ver­si­cherung zu gewinnen. In der Regel handelt es sich um Organi­sa­tionen, die immer wieder mit ähnlichen Themen auftreten. Mit seriöser, indivi­du­eller Beratung zur Alters­ver­sorgung hat das nichts zu tun. Wenn Sie Fragen zu Ihrem Vertrag oder zur Wertent­wicklung haben, sollten Sie sich zunächst an Ihren Vermittler oder unsere Kunden­hotline wenden. Wenn Sie zusätz­liche Rechts­be­ratung wünschen, bleibt immer noch der Weg zu einem seriösen Anwalt.

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