Q & A PrismaLife – Marktwächter 2018-04-18T17:14:08+00:00

Fragen und Antworten zur Meldung der Verbraucherschützer vom 27.03.2018

Offenbar sind die Marktwächter von falschen Informationen ausgegangen. Da sie die PrismaLife auch nicht um eine Stellungnahme angefragt haben, wurden so zunächst völlig falsche Behauptungen aufgestellt.

Die Marktwächter beschuldigen die PrismaLife hoher Kostenstrukturen. Die „unangemessen hohen Abschlusshonorare“ würden Kunden seitens PrismaLife und „deren Vertriebsagentur“ AFA AG aufgebürdet. Die Verbraucherzentrale Hamburg behauptet, die Kunden seien „unwissend“ hinsichtlich der Vergütung von Produkt und Beratung.

Die AFA AG ist nicht „die Vertriebsagentur“ von PrismaLife, sondern ein Mehrfachagent, der mit vielen renommierten Vertriebspartnern zusammenarbeitet. Bei den so genannten Nettotarifen trennt PrismaLife die Vorsorgeverträge von den Vergütungen der Vermittler und macht die Kosten des Versicherungsvertrags für die Kunden so auf Euro und Cent explizit erkennbar. Nettotarife enthalten also keine eingerechneten Abschlusskosten für die Beratung, vielmehr werden diese in einem eigenständigen Vertrag zwischen Kunde und dessen Berater festgelegt, und ebenfalls in deutlich in Euro ausgewiesen. Die Beschuldigung, die Kunden seien „unwissend“ und wären hohen Kostenstrukturen ausgesetzt, ist somit unzulässig und sachlich inkorrekt.

Nein. Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und positive Jahresüberschüsse erzielt. Die Solvabilitätsquote 2017 liegt nach vorläufigen Zahlen ohne Inanspruchnahme von Übergangsregelungen bei rund 127 Prozent. Aktuelle Informationen zum positiven Geschäftsergebnis des Jahres 2017 finden Sie hier:  weiter…

Einige Medien, insbesondere Fachmedien der Versicherungswirtschaft, haben zunächst die Meldung der Marktwächter aufgenommen. Leider meist ohne weiter zu prüfen, oder es wurde nur ein kurzer Widerspruch der PrismaLife aufgenommen.

Inzwischen wird differenzierter berichtet. So findet sich im Versicherungsjournal vom 29.3.18 eine ausführlichere Erläuterung der AFA AG.  Die Versicherungswirtschaft vom 3.4.18 thematisiert die problematische Stellung der Verbraucherschützer, die auch als Berater agieren. Auch das Handelsblatt gibt am 3.4.2018 Informationen zum Hintergrund. Das Versicherungsjournal vom 18.4.2018 berichtet über einschränkende Aussagen der Verbraucherzentrale. Die PrismaLife hatte bereits am 28.3.2018 mit einer Richtigstellung reagiert: weiter…

Die PrismaLife ist Pionier beim Angebot von Nettotarifen, also Tarife ohne eingerechnete Abschlusskosten, und hat diese seit vielen Jahren im Angebot.

Bei Nettotarifen zahlt die PrismaLife keine Abschlussvergütung an die Vermittler, vielmehr wird die Vergütung der Beratungs- und Abschlussleistungen direkt zwischen Kunde und Vermittler geregelt. Dieses Modell wird von Politik und Verbraucherschutz immer wieder gefordert, ist aber auch bei vielen Fachleuten noch nicht umfassend bekannt. So verringert z.B. das besondere Angebot der PrismaLife zu beratungskostenfreien Zuzahlungen und Dynamikerhöhungen die Vertriebskosten von Nettotarifen über die Laufzeit deutlich.

Die PrismaLife bietet die meisten Versicherungstarife zusätzlich in einer Bruttoversion an. Entscheiden sich Kunde und Vermittler für dieses klassische Modell einer Provision als Vergütung, kann der Vermittler dies in der Beratungssoftware einstellen. Die PrismaLife zahlt im Marktvergleich eher niedrige Abschlussprovisionen und kompensiert diese durch eine etwas höhere, über die gesamte Vertragslaufzeit ratierlich gezahlte Betreuungsprovision, so dass der Berater auch weiterhin Interesse an einer guten Kundenbetreuung hat.

Die PrismaLife ist spezialisiert auf Fondsgebundene Versicherungen. Jeder Kunde kann aus einem großen Angebot von über 130 Investmentfonds erster Adressen und verschiedenen Anlagestrategien der PrismaLife wählen, in denen seine Prämien angelegt werden. Zur Absicherung gegen Marktschwankungen können verschiedene Sicherungskonzepte kostenfrei hinzugewählt werden, etwa bei Anlage größerer Einmalbeträge, bei Umschichtungen und zum Ablauf des Vertrages.
Die Höhe der Prämien ist sehr flexibel. Dynamische und individuelle Erhöhungen sind genauso wie Teilentnahmen und Zuzahlungen während der Laufzeit möglich.

Die AFA AG ist ein nicht an einen einzelnen Anbieter gebundener Vertrieb. Die Berater bieten ihren Kunden u.a. auch Produkte der PrismaLife, aber auch zahlreicher anderer renommierter Anbieter an.
Üblicherweise nutzt die AFA AG Nettotarife der PrismaLife. Sie erhält also keine Provisionen der PrismaLife, sondern schließt eigene Vergütungsverträge, unabhängig vom Versicherungsvertrag, mit ihren Kunden.

Den PrismaLife-Kunden stehen alle gesetzlichen und vertragsmäßigen Kündigungsrechte zu, wie in jedem anderen Versicherungsvertrag auch.
Zudem hat die AFA umfangreiche eigene, vor allem soziale Bedingungen festgelegt, unter denen auch die Vermittlungsvergütung entfällt.

Der Bundesgerichtshof hat durch Entscheidungen 2013 und 2014 (Az. III ZR 557/13 und III ZR 124/13) das Modell getrennter Verträge für Versicherung und Beratung höchstrichterlich bestätigt.
Diese Trennung ist im übrigen auch das Ziel der Verbraucherzentrale.

Nein. Dazu besteht keinerlei Anlass. Der PrismaLife geht es gut, sie erzielt positive Jahresüberschüsse und erfüllt alle Governance- und Solvenzanforderungen.
Darüber hinaus sind die Einlagen der Kunden als Sondervermögen nach liechtensteinischem Recht besonders geschützt und von der wirtschaftlichen Entwicklung der PrismaLife unabhängig.

Wenn Sie weitere Fragen haben, senden Sie gerne eine E-Mail an kundenservice@prismalife.com
oder melden Sie sich telefonisch unter 00 423 237 00 00
oder 0800 237 0100* (*kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilnetz).